Wir haben den Dreh raus im Futterdrehen
Komplexes Futterdrehteil inkl. Eloxieren

Als Spezialist mit einem umfassenden Leistungsspektrum, sind wir dank automatisierten Roboterzellen in der Lage, unsere CNC-Futterdrehmaschinen flexibel und individuell zu bestücken und Teile mit einem max. Durchmesser von 320mm zu fertigen. Unsere Spezialität sind Wellen mit hohen Oberflächenanforderungen. Dies auch dank integrierten weiteren Fertigungsmöglichkeiten wie Schleifen, Glattwalzen und Superfinish.

Mit unserer CNC-Drehtechnik sind wir in der Lage, für Sie hochpräzise Drehteile zu fertigen. Vom Einzelstück bis hin zur Kleinserie realisieren wir eine Vielzahl an Geometrien.

Neben den klassischen Dreharbeiten bieten wir auch folgende zusätzlichen Dreharbeiten an:

Hartdrehen

Das Hartdrehen ist eine Variante der Hartzerspanung, mit der auch Werkstoffe mit einer Härte von mehr als 54 HRC bearbeitet werden können. Traditionell war dies nur durch Schleifen und Läppen möglich. Durch die Entwicklung sogenannter superharter Schneidstoffe (Werkzeugwerkstoffe) wie kubischem Bornitrid wurde es möglich, derart harte Werkstoffe auch durch Drehen, Bohren oder Fräsen zu bearbeiten, was zu zahlreichen Vorteilen führt. Das Hartdrehen ist grundsätzlich auch mit Siliziumnitrid-Schneidkeramik und beschichtetem Hartmetall möglich, die Werkzeuge verschleissen jedoch schneller.

Die Werkstücke können direkt im gehärteten Zustand bearbeitet werden. Damit entfallen sowohl das Weichglühen als auch das Schleifen, was zu kürzeren Durchlaufzeiten führt. Ausserdem kann auf die teuren Schleifmaschinen verzichtet werden, indem die Bearbeitung auf den günstigeren Drehmaschinen stattfindet. Des Weiteren ist Hartdrehen wirtschaftlicher, da pro Zeit ein grösseres Werkstoffvolumen entfernt werden kann (grösseres Zeitspanvolumen). Da beim Hartdrehen die Werkstückform durch die Bewegung des Werkzeuges gesteuert wird, ist es auch flexibler als das Schleifen, bei dem die Werkstückform meist teilweise im Werkzeug enthalten ist. Wegen der grösseren Spanungsdicke benötigt das Hartdrehen weniger Energie und lässt sich ohne oder mit nur wenig Kühlschmierstoff einsetzen, was als Trockenbearbeitung beziehungsweise Minimalmengenkühlschmierung bezeichnet wird. Das Hartdrehen wird bei komplizierteren Formen angewandt, wogegen lange gerade Wellen wirtschaftlicher durch Schleifen zu bearbeiten sind, weil die breiteren Schleifscheiben in diesem Fall kürzere Bearbeitungszeiten aufweisen.

Fein- Präzisionsdrehen

Nach den erreichbaren Genauigkeiten wird das Drehen eingeteilt in „konventionelles Drehen“ (manchmal auch im Sinne von „Drehen ohne NC-Steuerung“), Feindrehen oder Präzisonsdrehen mit erreichbaren ISO-Toleranzen von IT6 bis IT7, Hochpräzisionsdrehen (IT6 bis IT2) und Ultrapräzisionsdrehen (IT1 bis IT01). Der Vorschub wird dabei reduziert: Beim Präzisionsdrehen beträgt er etwa 100µm pro Umdrehung, beim Hochpräzisionsdrehen 10µm und bei der Ultrapräzisionsbearbeitung nur wenige Mikrometer. Die Herstellung optischer Geräte und Instrumente (vor allem Linsen und Spiegel) gilt als Triebkraft für die Verbesserung der Genauigkeiten. Für die Ultrapräzisonsbearbeitung sind Diamantwerkzeuge typisch, wegen ihres geringen Verschleisses. Genutzt werden spezielle Ultrapräzisionsdrehmaschinen. Diese erreichen durch besondere konstruktive Massnahmen hohe Wiederholgenauigkeiten. Dazu zählen eine Hauptspindel mit hoher Steifheit, aerodynamische oder hydrostatische Lagerung der Spindel, besondere Fundamente und Dämpfungssysteme zur Schwingungsreduzierung.

Detailangaben

Losgrösse 100 - 10'000 Stück
Teiledurchmesser Max. 320mm
Toleranzbereich IT7 ab Rohling; IT5 mit zusätzlichem Schleifen.
Werkstoffe Aluminium, Stahl, Edelstahl, Messing, Kupfersonderlegierungen, Titan; Sinterwerkstoff
Optionen Laderoboter für Stückzahlen bis 100`000 Stk.
Nachbehandlung Härten, Schleifen, Oberflächenbeschichtung, Phosphatieren, Eloxieren und Laserschweissen oder Laserbeschriften